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1 Woche von Hütte zu Hütte
Wandern mit Marion & Carsten von Westen nach Osten durch die Dolomiten.
Termin: 6. - 14. Juli 2012
Preis: 830,- €
Leistungen:
+ 8 Nächte im Gasthof oder Hütten
(in den Hütten Lager/Mehrbettzimmer)
+ Alle Transfers laut Programm
+ Staatlich geprüfte Wanderführer
+ Halbpension Tag 2 bis Tag 8, Frühstück Tag 9
Natur - Geschichte - Kultur - Dolomiten pur.
Von Westen nach Osten durch die Dolomiten vom 6. bis 14. Juli 2012
Liebe Wanderfreunde, nachdem auch in schwindelnden Höhen der Komfort immer mehr Einzug hält, lassen wir uns nicht abhalten, Ihnen eine traumhaft schöne Tour, begleitet von Natur, Geschichte und Kultur durch das Herz der Dolomiten, als "Hüttenwanderung" vorzustellen. Neben dem Wandern in der Natur, sind für uns das "einfache" Leben, gerade mit so viel Gepäck, was wir bereit sind Tag für Tag zu tragen und gemeinsame Abende hoch oben am Berg in der Hütte, das Erlebnis, das sich von unserem Alltag abzuheben vermag. Wir laden Sie ein, sich auf dieses Abenteuer mit uns und Gleichgesinnten einzulassen und gemeinsam einen Traum von Wandern, Natur, Geschichte, und Kultur zu erleben.
+ Heimat von Luis Trenker und Reinhold Messner
+ Besteigung des Piz Boe und überschreitung des Sella-Massivs
+ über 3000 m Auge in Auge mit Königin Marmolada
+ Auf den Spuren des 1. Weltkrieges an der Dolomitenfront
+ Olympiaort Cortina d'Ampezzo erleben
+ Umrundung der Drei Zinnen in den Sextener Dolomiten
Unsere Wanderführer Marion und Carsten stammen aus dem Allgäuer Gebirgsdorf Mittelberg. Sonst mit der Alpenüberquerung auf dem E5 von Oberstdorf nach Meran, im Herzen des Allgäu oder im Nationalpark Berchtesgadener Land unterwegs, wollen die beiden Natur, Geschichte und Kultur einer weltbekannten Gebirgsregion erleben lassen.
Wir führen diese Tour im Auftrag von Hagen Alpin Tours durch.
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Routenbeschreibung
1.Tag: Ankunft im Grödnertal
Das Grödnertal ist eines der berühmtesten Täler der Dolomiten, nicht zuletzt wegen seiner Schnitzkunst. Einer der bekanntesten Söhne dieses Tales ist Luis Trenker, der als Sohn eines Holzbildhauers als Regisseur einen damals besonderen Weg eingeschlagen hat. Für viele Menschen ist der Bergführer Luis Trenker das Idol des Bergsteigers geworden. In diesem Tal ist bis heute die "Ursprache" der Dolomiten, das Ladinisch zu finden. Am Abend um 19.00 Uhr begrüßen uns in der Unterkunft unsere Wanderführer Marion und Carsten. Nach einer kurzen Einweisung in den Ablauf der Wanderwoche gehen wir gemeinsam zum Abendessen.
2.Tag: Aufstieg zum Rifugio Puez
Mit einem ausgiebigen Frühstück lassen wir unsere Tour gemächlich beginnen und nutzen den Lift zum Col Raiser, 600 Höhenmeter. Durch sonnenbeschienene Bergwiesen führt uns der Weg am Fuße der Geislerspitzen hinüber zur Regensburger Hütte. Uns begleiten erste grandiose Ausblicke auf die andere Talseite hinüber zum Schlern, der Seiseralm und dem Langkofel. Hier in den Geislerspitzen wurde Reinhold Messner groß, der im Villnösstal aufwuchs. über die Forcella Forces Sielles auf 2512 m gelangen wir auf das beeindruckende Puez Plateau, auf dem unser Nachtdomizil, das Rifugio Puez, auf 2475 m hoch liegt. Unsere Ankunft am Nachmittag eröffnet die Möglichkeit, ein ausgiebiges Sonnenbad inmitten dieser wilden und einsamen Bergwelt zu genießen oder einfach nur mit dem Kopf hier im Herzen der Dolomiten anzukommen.
Gehzeit: ca. 3-4 Stunden
Höhenunterschied: + 500 m / - 200 m
3.Tag: Über das Puez-Plateau und das Grödner-Joch zum Rifugio Pisciadu in der Sella
Heute sind wir auf dem Dolomitenhöhenweg Nr. 2 unterwegs. Nach der felsdurchsetzten Wiesen-Hochfläche des Puez geht es hinauf auf die Forcella Chiampai und mitten durch bizarre Felszähne weiter zum Passo Cir, wo es dann hinab zur Passstraße des Grödnerjochs geht. Immer gewaltiger werden die Anblicke des sich vor uns auftürmenden Sella-Massivs. Hier kehren wir ein und tanken Kraft für den Aufstieg hinauf in die Sella. Vom Pass führt uns der Weg durch das immer steiler werdende Schuttkar des Val Setus empor, einige gesicherte Stellen erleichtern uns den übergang zu den gut zu begehenden Wegen in den Felsen der Sella. Wir gelangen nach etwa 2 Stunden zum Rifugio Pisciadu, das in einer mondähnlichen Landschaft liegt. Für Unerschrockene bietet der zwischen Felsen eingebettete Pisciadu-See Gelegenheit zur Abkühlung. Kaum ein Pflänzchen kann in dieser unwirtlichen Umgebung auf über 2500 m gedeihen. Nur überlebenskünstler wie die Moose und Flechten können wir hier finden.
Gehzeit: ca. 6-7 Stunden
Höhenunterschied: + 600 / - 500 m
4.Tag: Zum Rifugio Boe und über den Gipfel des Piz Boe zum Rifugio Pralongia
Heute freuen wir uns auf den Gipfelsturm des Piz Boe, ein Dreitausender, der mit einem atemberaubenden Rundblick über fast die gesamten Dolomiten lockt. Am Pisciadusee vorbei gelangen wir immer höher hinauf auf das riesige von Felsen überhäufte Plateau der Sella. Mondähnliche Einsamkeit um uns herum. Wir erreichen bald das Rifugio Boe, von wo aus wir nach einem etwa einstündigen Aufstieg den 3152 m hohen Gipfel erreichen. Die Luft wird merklich dünner, wir haben den höchsten Punkt unserer Tour erklommen. Aug in Aug stehen wir vor der majestätischen, gletscherbedeckten Königin der Dolomiten, der Marmolada. Hoch über dem Sellastock liegen uns in der Ferne Geislerspitzen, Langkofel, Schlern, Rosengarten, Civetta, Pelmo, Sorapis, Tofane und Kreuzkofel zu Füssen. Vielleicht erhaschen wir weit weg am Horizont schon einen Blick auf unser großes Ziel - die Drei Zinnen. Hier genießen wir unsere Mittagspause. Auf verwundenen Pfaden geht es nun steil zum Passo Campolongo hinab. Der lange Abstieg fordert unsere volle Konzentration, es geht durch eine einzigartige Felslandschaft mit atemberaubenden Ausblicken immer tiefer, den saftigen Wiesen entgegen. Wir gönnen uns eine Abstiegshilfe mit dem Sessellift. Auf 1860 m Tiefe angekommen geht unser Blick stolz zurück, 1300 m steil empor zum Felsmassiv über uns. Ein leichter Wiesenweg führt uns in einer guten Stunde zu unserem idyllisch gelegenen Berghaus Pralongia.
Gehzeit: ca. 6-7 Stunden (ohne Sesselbahn: ca. 8-9 Stunden)
Höhenunterschied: + 900 m / - 600 m (ohne Sesselbahn: - 1300 m)
5.Tag: Durch Almwiesen zu den Schützengräben am Fuße der Tofana
Wir nähern uns heute der blutigen Geschichte der Dolomiten. Kaum zu glauben, dass wir in lieblicher Almwiesenlandschaft durch Blumen und Kuhherden hindurchwandern, rund um uns herum erhabene Gebirgsmassive im strahlenden Sonnenschein bestaunen, wo sich früher die Menschen bis auf den letzten Atemzug bekämpft haben und sich einstige Nachbarn und Freunde in gegenüberliegenden Schützengräben belauerten. Wir kommen zum Col di Lana, dem Blutberg, auf dem Tiroler Kaiserjäger die todbringende Sprengung ihres besetzten, strategisch wichtigen Gipfels erwartete. Am Sasso di Stria verlief die Edelweißlinie inmitten von blühenden Teppichen dieser wunderschönen und seltenen Alpenblume. Am Passo Falzarego blicken wir hinauf zum Lagazuoi, zu dessen Gipfel unterirdisch im Fels ein fast senkrechter, mehrere hundert Meter langer Tunnel emporgetrieben wurde, um auch diese Helden in die Luft zu sprengen. Hier an diesen Felsen spielt der Roman "Berge in Flammen" von Luis Trenker. Wir können das größte Freiluftmuseum über den 1. Weltkrieg in den Dolomiten besuchen. Am Fuße der gewaltigen Tofana wandern wir bis zu unserer Unterkunft im Rifugio Dibona.
Gehzeit: ca. 5-6 Stunden
Höhenunterschied: + 400 m / - 500 m
6.Tag: Abstieg nach Cortina d'Ampezzo
Es geht zu Tale nach Cortina d' Ampezzo, dem berühmten Austragungsort der olympischen Winterspiele 1956. Berühmte Bergführer wie Angelo Dibona und Sepp Innerkofler stammen aus diesem Ort. Ein erster Aufstieg bringt uns in das Skigebiet von Cortina am Fusse der Tofana. Wir überblicken das gesamte Tal von Cortina d'Ampezzo. über die steile Damenabfahrt von Cortina gelangen wir schnell tiefer und finden im Wald die Olympia-Bobbahn, an deren Trasse wir bis hinab ins Tal wandern. Auch hier bieten sich Abstiegshilfen mit den Seilbahnen. Gegen Mittag kommen wir in unserer Unterkunft in Cortina an. Der restliche Tag steht zur freien Verfügung.
Gehzeit: ca. 2-3 Stunden (ohne Sesselbahn: ca. 4-5 Stunden)
Höhenunterschied: + 200 m / - 450 m (ohne Sesselbahn: -1100 m)
7.Tag: Durch die Gruppo di Cadini zu den Drei Zinnen
Gut ausgeruht brechen wir früh am Morgen auf. Ein Bus bringt uns zum Lago di Misurina, von wo uns ein Sessellift sanft in die Höhe zum Rifugio Col di Varda auf 2128 m entführt. Wieder zurück in der Welt der Felsen geleitet uns der Sentiero Bonacossa quer durch die Cadini Gruppe an der Rifugio Fonda Savio vorbei zur Rifugio Auronzo am Südfuße der Drei Zinnen. Wir entfliehen den "Turnschuhtouristen" und umrunden die berühmten Zinnen auf der Westseite, um im Anblick der gewaltigen Drei Zinnen Nordwände, zur Rifugio Locatelli zu gelangen. Wir befinden uns nun an einem der berühmtesten und beliebtesten Plätze Südtirols. Im warmen Licht der Abendsonne können wir diese einzigartige Kulisse in vollen Zügen genießen und den einen oder anderen künstlichen Tunnel aus Zeiten des Krieges an dieser Stelle erkunden.
Gehzeit: ca. 7-8 Stunden
Höhenunterschied: + 700 m / - 700 m
8.Tag: Durch die Sextener Dolomiten nach Sexten
Auf alten Kriegspfaden queren wir am Fuße der berüchtigten Stellungen des Paternkofels über Geröllfelder hinüber zur Büllelejochhütte. Langsam führt der Weg weiter hinab zur Rifugio Zsigmondy-Comici und weiter durch das Bacherntal zur Talschlusshütte im Fischleintal. Jetzt sind es nur noch wenige Meter bis zum Fischleinboden, wo wir von unserem Bus in Empfang genommen werden, der uns zurück ins Grödnertal, dem Start unserer Tour bringt. Dort beschließen wir unsere Eindrücke der vergangenen Woche mit dem einen oder anderen Gläschen Südtiroler Rotwein und einem zünftigen Abendessen.
Gehzeit: ca. 4-5 Stunden
Höhenunterschied: + 100 m / - 1000 m
Mehr Informationen auf der Homepage von www.welt-weit-wandern.de
Fragen persönlich an uns gerne per e-mail an info@wandernimallgaeu.de